IBC sind optimale Behälter für die Pharmaindustrie

In diesem Artikel erfahren Sie, warum und wie sich Intermediate Bulk Container (IBC) ideal in der Pharmaindustrie einsetzen lassen. Ladungsträger aus Kunststoff wie von Schoeller Allibert spielen ihre Stärken wie beispielsweise ihr geringes Gewicht und ihre automatisierungsfreundliche Formstabilität in vielen modernen Wirtschaftszweigen aus. Insbesondere überzeugen sie in hygienesensiblen Bereich wie der Lebensmittel- und Pharmabranche. Die Kunststoffladungsträger sind schnell und einfach zu reinigen und da das Material keine Feuchtigkeit aufnimmt, besteht keine Schimmelgefahr.

Vorausschauende Raumplanung

Ein wichtiger Bestandteil der Planung logistischer Abläufe ist die Raumplanung. Durch den geplanten Einsatz moderner Ladungsträger können Pharmaunternehmen bereits vor der Eröffnung neuer Herstellungsstandorte für eine Prozessoptimierung sorgen. Mehrgeschossige Fabriken bieten bei Produktionsspitzen ausreichend Platz für alle Herstellungsabläufe. Die Produktion kann zudem problemlos ausgebaut werden, da mehrere Batches zeitgleich gefertigt werden können.

Kontaminationsrisiken minimieren

Ein großer Vorteil mehrstöckiger Standorte besteht darin, dass Prozesse mit hohen Hygieneanforderungen von weniger sensiblen Produktionsbereichen getrennt werden können. Dies ist für die Pharmaindustrie besonders wichtig, um gemäß GMP-Richtlinien (Good Manufacturing Practice) potentielle Kontaminationsquellen zu isolieren.

IBC optimieren den Produkttransfer

Zu den häufigsten Ursachen für prozessbedingte Kontaminationen aus der Umgebung gehört der innerbetriebliche Transport von Pulvern und Granulaten, bspw. für die Tablettenherstellung. Dank spezieller Ablassventile am Behälterboden können Materialien wie Pulver oder Flüssigkeiten aus einem Intermediate Bulk Container (IBC) direkt und kontrolliert in die Pharma-Mischbehälter abgelassen werden. Dadurch entfällt ein weiterer separater Transfer zwischen den Behälter, was Zeit und Kosten spart und Produktverluste sowie Verschmutzungen minimiert. Dabei schützt der abgedichtete IBC das Gut vor und nach dem Transfer vor Kontaminationen. Auch ein direkter Transfer der produzierten Güter von der oberen auf die untere Ebene über das Ablassventil ist problemlos möglich. Auf der unteren Ebene werden die Produkte anschließend primär und sekundär, also beispielsweise in Blister oder Fläschchen und Faltschachteln, abgefüllt und für den Versand vorbereitet.

IBC sind ideale Ladungsträger für viele Branchen

IBC punkten mit ihrer Flexibilität im Einsatz, hoher Hygiene sowie Effizienz durch Einsparung von Arbeitsschritten und Kosten. Sie überzeugen in allen Branchen, in denen Flüssigkeiten zwischen den einzelnen Prozessschritten transportiert werden. Speziell für den Transport von Flüssigkeiten in den Bereichen Pharma, Pflegeprodukte wie Shampoo und Lebensmittel hat Schoeller Allibert zum Beispiel den Combo Excelsior entwickelt.

Der Combo Excelsior von Schoeller Allibert

Der Kunststoff-Mehrwegladungsträger Combo Excelsior ist das jüngste Mitglied der innovativen Combo-Serie. Der IBC hat ISO-Industriepalettenmaß und fasst 1000 l bei einer Traglast von 1500 kg sowie einer Stapellast von 8000 kg. Der wasserdichte Deckel mit selbstverriegelnden Verschlüssen und die mit diesem bündig abschließenden Seitenwände schützen zuverlässig vor Verunreinigungen. Die Flüssigkeit befindet sich in einem Einweg-Inliner, der unkompliziert über die seitliche Öffnungsklappe eingelegt und ausgetauscht wird. Der Produktablass erfolgt schnell und dosiert über ein großes Bodenventil. Im Leerzustand ist der Combo Excelsior auf etwa ein Drittel seines Volumens faltbar, was Platz im Lager und beim Transport spart und so Kosten und CO²-Ausstoß senkt. Dank des modularen Aufbaus können beschädigte Bauteile einfach ersetzt werden. Nach Ende der bei sachgemäßer Handhabung und Pflege langjährigen Verwendungsdauer unter Industriebedingungen können alle Kunststoffelemente zu 100 % recycelt werden.