Markenbotschafter und Transport-Talent: Der Siegeszug des Getränkekastens

Es war ein langer Weg von der plump zusammengehämmerten Holzkiste zu den hochdurchdachten High-Tech Gebinden, die heute das Bild auf dem Getränkemarkt prägen. 1959 erschien der erste Kunststoffflaschenkasten. Der schlichte 20er Einheitsbierkasten aus Polytethylen hätte zwar noch keinen Designpreis gewinnen können, stellte aber eine handlichere und leichtere Alternative zu seinen hölzernen und metallenen Vorgängern dar. Neue Materialien, ergonomische Konzepte und bessere Stapelbarkeit trieben die Entwicklung des Kunststoffgebindes in den kommenden Jahrzehnten stetig voran.

Um dem demographischen Wandel zu begegnen, kommen immer wieder neue Kastengrößen auf den Markt. Ausgeklügelte Konstruktionen wie Split-Kästen, die sich kurzerhand in zwei kleinere Träger teilen lassen, sind ideal an den Bedarf und die Haushaltsgröße anpassbar. Über die Jahre gewann auch das Design der recyclebaren Kästen zunehmend an Bedeutung. Neue Herstellungsverfahren und Methoden zur Kunststoffverarbeitung bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, um Bier und Softgetränke markengerecht in Szene zu setzen. Beim sogenannten Inmould-Labelling werden die vorgedruckten Etiketten bereits in das Spritzgießwerkzeug eingelegt. Etikett und Getränkekasten werden zu einer Einheit verschmolzen. Neben den Logos der Getränkehersteller machen so heute auch fotorealistische Aufdrucke und sogar 3D-Prints die Kunststoffgebinde zu echten Blickfängern am Verkaufsort und fördern maßgeblich den Absatz.

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